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5 Alternativen zu Google My Maps für Roadtrips (2026)
Google My Maps ist kostenlos, aber umständlich bei längeren Autofahrten. Wir stellen fünf konkrete Alternativen vor — RouteRover, Roadtrippers, Wanderlog, Furkot, Roadie — mit ihren Stärken und Preisen.
· 3 Min. Lesezeit
Google My Maps ist oft die erste Anlaufstelle bei der Planung eines Roadtrips — es ist kostenlos, du kannst Punkte setzen und Routen zeichnen. Doch sobald die Reise länger als ein Wochenendtrip wird oder du mit Mitreisenden zusammenarbeiten möchtest, werden die Schwächen deutlich: Notizen bestehen nur aus Titel und Beschreibung, keine Offline-Funktion, keine Bilder pro Stopp, kein PDF-Export und keine Integration mit Navigationssystemen.
Es gibt bessere Werkzeuge für mehrtägige Roadtrips. Hier sind fünf konkrete Alternativen — mit Preisen und den jeweiligen Stärken.
1. RouteRover — Europa-fokussiert mit Teilen-Funktion
Das löst es besser: Speziell für Autofahrten in Europa entwickelt. Bis zu 50 Stopps pro Route (Premium), Notizen UND Bilder pro Ort, und Ein-Link-Teilen, damit Mitreisende die exakt gleiche Karte und Notizen sehen, ohne etwas zu installieren.
Preis: Kostenlos bis zu 5 Stopps. Premium 179 kr einmalig — kein Abo.
Plattformen: Web (alle Browser), als PWA auf iOS und Android installierbar.
Fehlt: Keine Community-Datenbank mit „seltsamen Entdeckungen" — du bist der Experte, die App organisiert nur deine Ideen.
Link: routerover.cc
2. Roadtrippers — für die USA + Community-Tipps
Das löst es besser: Riesige Community-Datenbank mit „weird roadside attractions" — kuriose Tankstellen, weltweit größte Halloumi-Schilder, verlassene Freizeitparks. Die Premium-Version bietet 150 Stopps pro Route + Offline-Karten.
Preis: Kostenlos bis zu 7 Stopps. Plus-Abo $36/Jahr (~390 kr/Jahr).
Plattformen: iOS, Android, Web.
Fehlt: Der Inhalt ist zu 95 % auf die USA ausgerichtet. Funktioniert als Routenplaner in Europa, verliert dabei aber seine größte Stärke.
3. Wanderlog — kollaborative Planung
Das löst es besser: Mehrere Freunde können die gleiche Reise in Echtzeit bearbeiten (wie Google Docs für Routen). Ideal für Gruppenreisen, bei denen mehrere Personen gemeinsam Stopps finden und hinzufügen. Enthält auch Reiseführer für Städte + Hotel- und Restaurant-Integrationen.
Preis: Kostenlos bis zu 3 gespeicherte Reisen. Pro $40/Jahr für unbegrenzte Reisen.
Plattformen: iOS, Android, Web.
Fehlt: Eher für Städte optimiert als für Landstraßen — willst du tägliche Fahretappen mit exakten Distanzen planen, wird es fummelig.
4. Furkot — altbewährte Kraft für Power-User
Das löst es besser: Extrem detailliert — du kannst tägliche Fahrtzeiten, Ankunfts- und Abfahrtszeiten pro Stopp, Planung nach Sonnenuntergang, Parkplatzsuche und Hotelbuchung aus der gleichen Ansicht konfigurieren. Bist du ein Planungs-Freak, der minutengenau kontrollieren will, ist dies dein Werkzeug.
Preis: Völlig kostenlos (existiert seit Anfang 2010er, wird von Nutzern finanziert).
Plattformen: Web. Keine mobilen Apps — alle mobilen Nutzer sehen die Web-Version.
Fehlt: UX stammt aus ~2014, steile Lernkurve. Keine modernen Sharing-Funktionen — du teilst per PDF oder Ausdruck. Und ohne mobilen App wird Bearbeitung unterwegs mühsam.
5. Roadie — minimalistisch für einfache Trips
Das löst es besser: Einfach zu starten — minimales UI, Drag-and-Drop für Stopps, Export zu GPX für Navigationssysteme. Gut, wenn du „Google My Maps mit GPX-Export und besserem Layout" brauchst.
Preis: Kostenlose Grundversion. Premium ~$15 einmalig für mehr Stopps + Offline-Karten.
Plattformen: iOS, Web. Keine Android-App.
Fehlt: Keine Android-App. Kein Teilen außer per PDF/GPX-Datei. Begrenzte Zusammenarbeit.
Zusammenfassung — welche passt wofür am besten?
- Europa-Roadtrip mit Mitreisenden → RouteRover (Teilen + Bilder + PDF-Reisebuch)
- USA-Roadtrip mit Entdeckerdrang → Roadtrippers (Community-Datenbank ist dort Gold wert)
- Gruppenreise mit gemeinsamem Planen → Wanderlog (Echtzeit-Zusammenarbeit)
- Detailplanung auf die Minute → Furkot (falls du mit 2014-UI klarkommst)
- Nur GPX-Export brauchst → Roadie (wenn du iOS hast)
- Nur Wochenendtrip oder „mal sehen wie's wird" → Google My Maps (kostenlos reicht)
Es gibt keine „beste" App — es gibt die beste App für deine Nutzung. Die meisten ernst-zu-nehmenden Europa-Roadtrippers landen bei RouteRover oder Wanderlog. USA-Reisende landen bei Roadtrippers. Und spontane Wochenendfahrer brauchen nicht von Google My Maps zu wechseln.
Fazit + CTA
Das Wichtigste ist, dass du die Reise überhaupt in einer dieser Apps planst — alle fünf sind besser, als einfach „irgendwie los" zu fahren. Reisefreiheit ist überschätzt, wenn du keine lockere Planung hast, um davon abzuweichen.
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