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RouteRover vs Roadtrippers vs Google My Maps — ehrliche Bewertung 2026
Wir vergleichen drei beliebte Routenplaner für Autofahrten in Europa — RouteRover, Roadtrippers und Google My Maps — nach Anzahl der Stopps, Teilung, Preis und Offline-Funktionalität. Konkretes Urteil, keine Marketing.
· 4 Min. Lesezeit
Du planst eine Autofahrt durch Europa und merkst schnell, dass Google Maps nicht ausreicht. Dann landest du bei einer der drei großen Routenplaner-Apps und steckst im Vergleichs-Wirrwarr fest. Dieser Artikel schafft Klarheit.
Wir nehmen drei Services unter die Lupe: RouteRover (unsere eigene — volle Transparenz weiter unten), Roadtrippers (amerikanischer Klassiker, beliebt bei USA-Roadtrippern) und Google My Maps (die kostenlose Option, die jeder zuerst probiert). Der Vergleich ist konkret: Anzahl der Stopps, Teilung, Preis, Offline-Funktion, Plattformen.
Schnellvergleich
| Funktion | RouteRover | Roadtrippers | Google My Maps | |---|---|---|---| | Stopps kostenlos | 5 | 7 | Unbegrenzt | | Stopps Premium | 50 | 150 (Plus) | — | | Premium-Preis | 179 kr einmalig | $36/Jahr (~390 kr/Jahr) | Kostenlos | | Routenteilung | Kurz-Link + Quiz-Bestenliste | Link | Nur wenn Karte öffentlich | | Offline-Modus | PWA cached Route + UI | iOS/Android-App | Nein | | Plattformen | Web, iOS PWA, Android PWA | iOS, Android, Web | Web, Android (begrenzt iOS) | | Notizen pro Stopp | Ja | Ja | Nur Titel | | Bilder pro Stopp | Ja (bis zu 50) | Nur über Roadtrippers-Bewertungen | Nein | | PDF-Reisebuch-Export | Ja (Premium) | Nein | Nein | | GPX-Export für Navi | Ja (Premium) | Nein | Ja | | KI-Quiz über die Reise | Ja (Premium) | Nein | Nein | | Schwerpunkt | Europa | USA (funktioniert aber überall) | Global |
Fazit: Welcher Dienst am besten passt, hängt davon ab, wo du fährst und wie du die Reise teilst. Die Details folgen unten.
RouteRover — für Europa-Roadtrips mit Mitfahrern
Stärke: Basiert auf Google Maps, ist aber speziell für Europa-Roadtrips entwickelt. Bis zu 50 Stopps pro Route (Premium), Notizen und Bilder pro Ort, und Teilung über einen kurzen Link — Mitfahrer sehen exakt die gleiche Karte + gleiche Notizen.
Schwäche: Jüngerer Dienst (gestartet 2026), daher fehlen Community-generierte Tipps. Du bist der Experte — die App hält nur deine eigenen Stopps und Ideen zusammen.
Preis: Kostenlos bis 5 Stopps pro Route. Premium 179 kr einmalig — kein Abo, keine Verlängerung. Das ist ungefähr so viel wie eine (1) Tankstelle Benzin und du hast es lebenslang.
Am besten für:
- Familien, die eine längere Europa-Reise zusammen planen
- Freundesgruppen, die die gleiche Route fahren und Buchungen pro Stopp koordinieren möchten
- Wer ein physisches Reisebuch mit Karte + Notizen ausdrucken will (PDF-Export)
Nicht am besten für:
- Spontanes Reisen ohne Plan (da reicht Google Maps)
- USA-Roadtrips, wo die Roadtrippers-Community-Datenbank wertvoll ist
Roadtrippers — für USA-Roadtrips mit Tipps-Datenbank
Stärke: Massive Community-Datenbank von "weird roadside attractions" — kuriose Tankstellen, die weltgrößte Halloumi-Statue, verlassene Freizeitparks. Wenn du die Route 66, die Küstenstraße 1 oder Texas fährst, ist das unbezahlbar. Die Premium-Version hat 150 Stopps pro Route.
Schwäche: Die Inhalts-Datenbank ist zu 95 % amerikanisch. In Europa funktioniert die App zur Routenplanung, aber du verpasst die Community-Tipps, die sie auszeichnen. Und das Abonnementmodell ($36/Jahr ≈ 390 kr/Jahr) wird teurer als RouteRover, wenn du es mehrere Jahre nutzt.
Preis: Kostenlos bis 7 Stopps. Plus-Abo $36/Jahr bietet 150 Stopps + Offline-Karten.
Am besten für:
- USA-Roadtrips, bei denen du kuriose Orte entdecken möchtest
- Wer lieber eine monatliche Gebühr zahlt, statt eine Einmalzahlung voraus
Nicht am besten für:
- Europa-Roadtrips (die Datenbank ist dort nicht vorhanden)
- Eine einmalige Reise (dann verschwendest du ein Jahres-Abo)
Google My Maps — die kostenlose Option
Stärke: Völlig kostenlos. Unbegrenzte Anzahl von Stopps. Integriert nahtlos mit Google Maps Navigation — Pin anklicken → "Wegbeschreibung hierhin". Wenn du allein unterwegs bist und nicht mit anderen teilen musst, ist das oft ausreichend.
Schwäche: Entworfen für einfache Karten, nicht für lange Routen. 30 Stopps hinzuzufügen wird unhandlich — die UI war dafür nie gedacht. Notizen sind nur Titel + Beschreibung, keine Bilder. Und Offline-Modus für My Maps existiert gar nicht (du musst den Tab offen halten + Google Maps jede Stadt einzeln cachen).
Preis: Kostenlos.
Am besten für:
- Kurze Wochenendtrips mit max. 5-10 Stopps
- Wenn du die Route nicht mit anderen teilst
- Wer keine weitere App installieren möchte
Nicht am besten für:
- Längere Routen über mehrere Länder
- Mit Mitfahrern teilen (nur der Karten-Link, keine Koordinierung pro Stopp)
- Gedruckte Materialien wie Reisebücher
Welcher solltest du wählen?
Die kurze Antwort für Schweizer Autofahrer in Europa: RouteRover.
Die längere Antwort:
- Reise unter 1 Woche, max. 5-10 Stopps, allein → Google My Maps reicht aus
- USA-Roadtrip → Roadtrippers für den Entdeckungswert, auch wenn die Teilung schwächer ist
- Europa-Roadtrip 2+ Wochen, möchte mit Mitfahrern teilen → RouteRover ist die 179 kr wert
Zusammenfassung + CTA
Drei verschiedene Dienste, drei verschiedene Stärken. Das Wichtigste ist, dass du einen Plan machst — alle drei sind besser als einfach losfahren mit "wir schauen mal, wie es wird".
Wenn du RouteRover ausprobieren möchtest, ist der Start kostenlos und du kannst deine ersten 5 Stopps ohne Registrierung erstellen. Das Premium-Upgrade kostet 179 kr einmalig, wenn es dir gefällt.
Bereit, deine eigene zu planen?
Mit RouteRover baust du deine Route, teilst sie mit Freunden und behältst sie für immer.
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